Mittwoch , 22. Mai 2019
Wann kommt Pret a Diner endlich in die City West? Foto: Andreas Bohlender

Pret a diner: Mutter Erde auf märkischem Sand

„Bereits vor dem offiziellen Opening ausverkauft zu sein, das ist sicherlich eines der größten Highlights der letzten Jahre“, freut sich KP Kofler, Initiator von Pret a Diner  und Chef des Premium-Caterers Kofler & Kompanie.  Bis zum 27. Februar hauchte das Pop-Up-Phänomen den Orenstein & Koppel Lofts in Berlin Kreuzberg seine Seele ein. Berlin ist immerhin die Geburtsstadt von Pret A Diner. Was ist das? Nicht fragen, probieren, müsste man eigentlich antworten. Naja, Pret a diner ist kein Pop-Up Restaurant, es ist eine „Dining Experience“.

In der Alten Münze in Mitte fing die Erfolgsgeschichte an. Lifestyle-Essen in Locations, die mit ihrer coolen Patina stilsicher protzen. Alles zu bezahlbaren Preisen und nur für ein paar Tage. Dann werden alle Spuren verwischt. War da was?

In der Erinnerung bleibt immer ganz viel. Diesmal hat Mutter Erde ihre DNA in unser Langzeitgedächtnis geprägt. Peruanisch inspirierte Gerichte des Londoner Gastro-Hotspots Pachamama (Mutter Erde). Krabben- und Yuca-Churros, in Miso-eingelegte Karotten an rotem Quinoa und peruanischem Kimchi, gebratene Aubergine mit geräuchertem Joghurt und Pekannüssen, Lachs Tiradito mit eingelegter Rote Beete und Avocado sowie Hühnchen mit Limonen-Tymian-Salat. Paprikaschoten a la Pimientos de Padron, Kochbananen mit Feta-Olivenpaste, in Miso-eingelegten Karotten an rotem Quinoa und peruanischem Kimchi, gebratener Aubergine mit geräuchertem Joghurt und Pekannüssen, Gurken-Ceviche mit Reisnudeln und Soja. Das genussvolle Ablecken der Teller war übrigens ausdrücklich erlaubt. Das kulinarische Konzept von Pachamama ist so erfolgreich, dass Impresario Kofler überlegt, es nach Berlin zu holen.

Aber vorher darf Pret a Diner ruhig auch mal in der City West seine Zack-Zack-und weg-Zelte aufschlagen. Wohin es den Genuss-Zirkus auch immer zieht, ist auf pretadiner.com zu verfolgen. Vorfreude inklusive.